Es gibt zwei Sorten von Hunden bei Regen. Die einen bleiben in der Haustür stehen, schauen nach draußen, schauen zurück zu ihrem Menschen und warten offensichtlich darauf, dass jemand das Wetter abstellt. Die anderen sind schon auf halbem Weg zur nächsten Pfütze.
Dieser kleine Film gehört eindeutig zur zweiten Sorte: zwei Hunde in Regenmänteln, ein glänzend nasser Gehweg, und nirgendwo ein Anzeichen von schlechter Laune.
Hunde in Regenkleidung
Familie & Tiere
Regenmäntel für Hunde sind ein Thema, an dem sich Spaziergänger erstaunlich gern erhitzen. Dabei ist die Sache eigentlich unaufgeregt. Manche Hunde haben dichtes, wasserabweisendes Fell und brauchen schlicht nichts. Andere sind kurzhaarig und dünn gebaut und kommen bei nassem Wind schneller ins Frösteln. Man sieht es dem Hund an, dafür braucht es keine Regel und keine Tabelle: Wer zittert, friert, und wer fröhlich durch die Pfützen pflügt, kommt offensichtlich gut zurecht.
Ehrlich gesagt ist so ein Mantel vor allem für den Menschen praktisch. Weniger nasses Fell im Auto, weniger Matsch im Flur, weniger Diskussion beim Betreten der Wohnung. Wichtiger als die Jacke ist ohnehin das, was danach kommt: trockenrubbeln, ein warmer Platz, frisches Wasser, Ruhe.
"Der Hund fragt nicht nach der Wettervorhersage. Der Hund fragt, ob die Leine schon in der Hand ist."

Hundeverbindung
Familie & Tiere
Und genau darin liegt der eigentliche Reiz an diesen Wochen. Auf den Regentag folgt der Tag danach, an dem der Wald dampft, der Boden nachgibt und jeder Schritt riecht, als wäre er neu. Für einen Hund ist das kein schlechtes Wetter, sondern ein deutlich interessanterer Spaziergang als der im trockenen August.
Am Ende ist es ihm ziemlich gleich, ob es schüttet oder ob die Sonne durch die Bäume fällt. Er geht raus. Und wir gehen mit, in unseren Schuhen, die morgen immer noch nicht trocken sein werden.
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